Eva RönnauLehrkraft für

Unterricht in


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Musikgeragogik

in Einrichtungen und im Einzelunterricht

Es ist nie zu spät! Musizieren im Alter – Musikgeragogisches Angebot für Ihr Haus

Alter und Hochaltrigkeit und damit häufig verbundene Einschränkungen wie physische und psychische Erkrankungen wie Demenz bedingen für den Einzelnen ein vermehrtes Erleben vielfältiger Unselbstständigkeit und nachlassender Selbstbestimmung. Mehr oder weniger reduziert auf eine passive „Nehmer-Rolle“ erleben alte Menschen ihr Dasein von zwischenmenschlichen Verlusten, einem Nachlassen sinnlicher Fähigkeiten wie Fühlen, Hören und Sehen gezeichnet. Dieser Reduzierung von Lebensqualität können wir mit Musikgeragogik aktiv begegnen.

Musik als Weg

In der Musikgeragogik wird zum tätigen Musizieren mit der Stimme und bereitgehaltenem Instrumentarium aufgefordert. Unsere geschulten, zertifizierten Musiklehrkräfte suchen nach individuellen Anknüpfungspunkten für die teilnehmenden Senioren, die sich in diesem Rahmen als aktives Element in einem Freude spendenden Prozess wahrnehmen können! Soweit die motorischen Voraussetzungen es erlauben, wird zum Mitspielen ermuntert. Sitztänze für den eigenen Bewegungsausdruck, Handtrommeln, kleine Maracas (Handrasseln) und Klangstäbe für die rhythmische Begleitung der gehörten Melodien.

Musik als Lebensplus

Wir kennen es: Schon der Musikschulalltag ist gelebte Lebensqualität! Vom Lachen der Musikgartenkinder bis zum emsigen Musiziertreiben unserer Senioren-Ensembles spüren wir täglich die weit reichende positive Wirkung von Musik. An diese Erfahrung können Menschen auch in ihrer letzten Lebensphase mit Gewinn anknüpfen: Wo selbst musiziert wird, bleibt keiner einsam, breitet sich vielmehr eine Atmosphäre fröhlicher Gelassenheit aus, strahlen die Augen von innen her Lebensfreude aus!

Biografie-Arbeit mit Demenzkranken

Durch Untersuchungen und Erfahrungen im Umgang mit Demenzkranken ist belegt, dass Musik oft als einziger Weg für eine Kommunikation mit Betroffenen bleibt, weil Hirnareale, in denen musikalische Erinnerungen abgespeichert sind, nachweislich von demenzbedingten Zerstörungen verschont bleiben. So knüpfen in der Musikgeragogik vorgespielte “Hörsignale” gezielt an die jeweilige Biografie des Menschen an und erlauben die schrittweise Entwicklung eines Austauschs.

Kooperationsmodelle

nach den Erfordernissen vor Ort: Für die Realisierung musikgeragogischer Angebote in Einrichtungen oder für Einzelne können individuelle Wege gefunden werden wie

• Fortlaufender Unterricht für Kleingruppen mit vergleichbaren Voraussetzungen (beispielsweise mit anteiliger Umlage auf Teilnehmende)
• Zeitliche begrenzte Projekte für Gruppen
• Fortlaufender Einzelunterricht – gemeinsames Musizieren in der Einrichtung mit individueller Vereinbarung

Wenn wir Ihr Interesse wecken konnten, nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf für ein persönliches Gespräch oder einen Besuch in Ihrem Hause.

Instrumente und Hörmedien, die Eva Rönnau unteren anderem in musikgeragogischen Stunden einsetzt.

Musikgeragogik ist eine Fachdisziplin im Schnittfeld von Musikpädagogik und Geragogik, die sich mit musikbezogenen Vermittlungs- und Aneignungsprozessen sowie musikalischer Bildung im Alter beschäftigt.
Durch die Zielgruppe alter und hochaltriger Menschen ergeben sich besondere didaktisch-methodische Anforderungen, die das Forschungs-, Ausbildungs- und Praxisfeld der Musikgeragogik von der Musikpädagogik (musikalische Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen) unterscheiden.“ www.musikgeragogik.de