An der Ostseite des Kreises konzentrieren sich die Musikschulaktivitäten auf das Kappelner Schulzentrum im Hüholz 16. Von zur Zeit acht Lehrkräften wird hier der Unterricht geleistet, dessen Spektrum von Gitarre, Klavier, Klarinette, Keyboard, Posaune, Querflöte, Violine bis hin zu Saxofon und Schlagzeug reicht. Neben dem Einzelunterricht in den Fächern haben sich einige Ensembles entwickelt, die bei verschiedenen Anlässen öffentliche Vorspiele und Konzerte geben.

Musikalische Frühförderung in Kappeln

Die Frühförderung von Merike Palisaar ist über einen Zeitraum von zwei Jahren gespannt, neue Kurse starten im jeweils im Januar.
Inhalte des Unterrichts sind im ersten Unterrichtsjahr unter anderem

  • Spielen auf Orff-Instrumenten
  • Bewegungsspiele
  • Rhythmus
  • Geschichten in szenisches Spiel umsetzen
  • Malen, erste Noten kennenlernen (Tonlängen, Tonhöhen)
  • und viele verschiedene Spielthemen wie Zirkus, Tiere auf dem Bauernhof, Ballonfahrt, Gewitter, Uhrenladen, Aquarium, Heinzelmännchen und mehr.

Im zweiten Unterrichtsjahr werden die Intrumente vorgestellt, die die Kinder nach der MFE lernen können. Wir sehen sie genau an, benennen wichtige Teile, erkunden die Tonerzeugung und probieren sie natürlich selber aus (in der für 5 -6-Jährige richtigen Größe). Und damit sich sowohl Kinder als auch Eltern abschließend ein Bild davon machen können, wie diese Instrumente schon klingen können, wenn sie von etwas Äteren (als den MFE-Kindern) gespielt werden, die vielleicht schon ein oder mehr Jahre Unterricht haben, veranstalte ich als Höhepunkt der zwei Jahre ein Konzert. In diesem Konzert spielen aber nicht nur die Intrumentalschüler (von meinen KollegInnen und mir) auf ihren Instrumenten vor, sondern die MFE-Gruppe tritt selber auf mit einigen einstudierten Liedern und wird begleitet von den InstrumentalschülerInnen, die sozusagen ein kleines Orchester bilden (z.B. folgende Instrumente dabei: Querflöte, Blockflöte, Geige, Gitarre, Klavier, Saxonett, Klarinette, Trompete)

(Text zur Musikalischen Früherziehung von Merike Palisaar, Januar 2017)

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